Aus dem Backofen

Montag, 30. Juni 08

Einen lieben Rhabarber-Gruss nach Erlangen!

080630_2

Während vor dem Hause die Sonne untergeht,
bin ich endlich wieder am Bloggen ...
- auch "hier auf dem Berg" sind wir nun online und erst noch wireless, somit muss ich nicht im Büro bleiben, sondern kann auch mal von zuhause aus aktiv werden.

Tja, und wie es kommt, bereits bei meinem ersten Eintrag stelle ich fest, dass jemand schneller war...

Der Kochfrosch hat Abschied genommen - von der Rhabarberzeit!

Lustigerweise habe ich am vergangenen Wochenende von unserer Bäuerin noch letzte Rhabarberstängel erhalten und weil mein Göttergatte Rhabarber ausserordentlich liebt, wollte ich einen Kuchen backen. Dafür war dann aber nicht genug vorhanden und so habe ich heute Abend des Kochfroschs Vorlage genutzt, um Reisemuffins zu backen. Einige Erdbeeren waren noch vorhanden - also, halbe-halbe (schliesslich gibt es ja auch hervorragende Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre) und ab damit in den Ofen.
So hat der liebe Mann etwas für eine lange Fahrt nach Nürnberg und das frühe Aufstehen um 04.00 h wird etwas versüsst.
Die restlichen werden morgen zum Kaffee bei der Einsatzbesprechung meiner "Springerinnen" gereicht.

Danke, liebe Kathi, die Dinger schmecken göttlich !!!
(nur leider sind sie nicht ganz so toll aufgegangen wie sie sollten...)

PS.
Anstelle von Buttermilch gleiche Menge Schmand verwendet (soll, gem. einem meiner Muffin-Bücher, als vollwertiger Ersatz gehen. Also, Joghurt, Buttermilch, saure Sahne u.ä. kann 1:1 gegeneinander ausgetauscht werden).

Montag, 10. September 07

Pfirsichtorte "Ma Façon"

Wir lieben Pfirsiche!

Ganz besonders angetan bin ich von den weissen Köstlichkeiten - nur leider machen die örtlichen Früchteangebote und manchmal einfach der Geldbeutel nicht immer mit...
Kürzlich erhielt ich einen Korb mit einer feinen Überraschung - rotgoldene Pfirsiche, vollreif und ganz fein duftend. Unmöglich zu widerstehen! Was gibt es Schöneres, als in einen reifen Pfirsich zu beissen, seine Hauerchen in durch das Samthäutchen in das Fruchtfleisch zu drücken und mit der Zunge den paradiesisch süss-säuerlichen Saft aufzufangen, der über die Lippen quillt. Unmöglich, einen Pfirsich anständig zu essen (ausser mit Messer und Gabel); aber den leckeren Saft vom Kinn zu wischen und  ein Stück Sonne und Sommer zu geniessen, das ist es allemal wert!

Damit dann aber die letzten Pfirsiche nicht "schlecht" werden, habe ich mich entschlossen, eine Pfirsichtorte zu improvisieren - voilà, das Prachtstück:

Pfirsich9

Pfirsich1

Ausgangslage: 7 gehäutete Pfirsiche in feine Schnitze schneiden
      
Pfirsich2_1

Der erste Bisquitboden mit Pfirsichsaft/Likörgemisch beträufeln, mit der richtigen Crème bestreichen und mit einer ersten Lage Pfirsichscheiben decken.

Pfirsich5

Dann den zweiten Boden darauflegen, ebenfalls beträufeln und dann mit der Crème grosszügig überziehen. (Die Knolle war der Rest aus der Schüssel - und da mein Göttergatte nicht zugegen war, gab es keinen, der die Schüssel ...)

Alles mit gerösteten Kokosflocken bedecken und dann mit den restlichen Pfirsichscheiben dekorieren. Diese noch ganz fein mit Pfirsich- oder Aprikosengelée überziehen.

Pfirsichfertig    Ab in den Kühler!

Und hier natürlich noch das Rezept:

Donnerstag, 02. August 07

Härtetest für Niederbayern!

Da fährt man jahrelang immer wieder mal ins Tessin, geniesst la dolce vita italiana alla svizzera, hegt und pflegt die Beziehung zu den Eidgenossen und was ist der Welten Lohn?
UNDANK!
... tatsächlich verlangen die Eidgenossen, mutig (oder übermütig) geworden durch den Umstand des "Nationalfeiertages", dem 1. August, doch tatsächlich, dass Gast einen Test absolviert um künftig unbehelligt das Strassennetz benutzen zu dürfen, dass einen ins kleine Paradies und wieder zurück führt.
Wäre dieses Land der Unwilligen endlich der EU beigetreten, so müsste Gast sich solche Sachen nicht gefallen lassen. Aber so sind's halt, diese Urschweizer...
Also macht man gute Miene zum merkwürdigen Spiel und verbringt einen Teil des ursprünglich gemütlich geplanten Abends mit seltsamen Fragen zu Fahnen, Demokratie, kulinarischen Errungenschaften etc. etc. und das Ganze unter dem Deckmäntelchen einer Einladung zur Übernachtung bei der Durchfahrt 'gen Süden.

Wursttest
Beim Wurst-Test (natürlich vom Grill) - scheinen Helmut und Petra wenigstens etwas entspannen zu können - gab es doch etwas Geniessbares zwischen die Zähne und nicht nur Fragen für die grauen Zellen.

Auf der Fahrt in die Ferien machten Petra und Helmut bei uns Zwischenhalt - da der 1. August gerade so ein Anlass zum Feiern ist, beschlossen René und ich, das "VOLLE PROGRAMM" mit den beiden durchzuziehen. Bereits am Morgen fragten sich unsere Nachbarn, was wir wohl planten: Haus und Garten wurden brav mit Schweizer Fähnchen dekoriert, Lampions in Position gebracht und das Feuerwerk für den Abend bereit bestellt. Ein - unserer Meinung nach wirklich leichten - Fragebogen zum Thema "Schweiz - ein grosses Fragezeichen" wurde vorbereitet, der Grill eingeheizt und und und -

... und dann genossen wir einen ausgesprochen schönen Sommerabend. Leider reichte es am Nachmittag zum Fotografieren des Kuchens - später war es zum Essen-Fotografieren irgendwann mal tatsächlich zu dunkel - und so muss ich Rezepte und Fotos später  hier mal nachreichen. René ist ganz glücklich darüber - kommt er doch in doppelten Genuss!

Zitronekokos

Als Vorspeise gab es etwas Erfrischendes - erschienen im letzten Jahr in der Saisonküche - nämlich ein Melonen-Gurken-Cocktail. Und der ist wirklich gelungen! Im Originalrezept werden Pouletspiesschen dazu gereicht - darauf habe ich grosszügigerweise verzichtet, schliesslich gab es später Huhn vom Grill - deshalb habe ich kurz gegrillte Kleinstcalamari in einer Schale dazu serviert; gut mariniert und pikant gewürzt ganz lecker!

Melonengurkencocktail_mit_pouletspi

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Gurken-Melonen-Cocktail mit Pouletspiesschen
Kategorien: Vorspeisen, Gemüse, Geflügel, BBQ
     Menge: 4 Portionen

    400     Gramm  Wassermelone
      3    Zweige  Basilikum
      2      Essl. Distel- oder aromatisches Olivenöl
      1      Teel. Limettensaft
                   Fleur de sel
    1/2            Nostrano-Gurke
      1            Pouletbrüstchen
      1      Essl. Sonnenblumenöl

============================ QUELLE ============================
            Saison-Küche 07/2006
            -- Erfasst *RK* 02.08.2007 von
            -- Marie-Isabelle Bill

1 Von der Melone 4 sehr dünne Tranchen abschneiden, vorsichtig mit
Folie bedecken  und beiseite stellen. Rest schälen und entkernen.
Für die Sauce ca. 100 g Melone mit den Blättern von 1 Basilikumzweig
pürieren. Distelöl und Limettensaft dazugeben. Mit Fleur de sel
würzen. Gurke schälen, entkernen. Restliche Melone und Gurke in
Würfelchen schneiden. 2 EL Melonensauce beiseite stellen. Rest mit
Gurken- und Melonenwürfeln mischen. 20 Minuten marinieren.

2 Poulet längs in 4 Streifen schneiden. Wellenartig auf Spiesschen
stecken. Mit beiseite gestellter Melonensauce begiessen. 10 Minuten
ziehen lassen.

3 Spiesschen aus der Marinade heben und gut abtropfen lassen
(Marinade wegkippen). Bei mittlerer Hitze im Sonnenblumenöl rundum 3-
4 Minuten braten. Mit Fleur de sel würzen. Je 1 dünne Melonentranche
den Rand entlang in ein hohes Glas stellen. Blätter von 1
Basilikumzweig in feine Streifen schneiden. Mit dem Melonen-Gurken-
Cocktail mischen. In Gläser verteilen. Mit Fleur de sel und
Basilikum garnieren. Mit Spiesschen servieren.

BILLI:

Grandios, aber das mit den dünnen Melonentranchen war eine kleine
Übung.... Trotzdem, diese Vorspeise schmeckt hervorragend
erfrischend. Ich habe beim ersten Mal Oliven-Öl genommen, gab einen
speziellen Geschmack. Da kann man etwas spielen, weil Gurke und
Melone unterschiedlich auf die verschiedenen Öle reagieren. (Arganöl
funktioniert auch!!)

Zubereitungszeit ca. 25 Minuten + 20 Minuten marinieren

Nährwerte pro Person ca. 9g Eiweiss, 5g Fett, 7g Kohlenhydrate, 450
kj/110 Kcal

=====

Als Beilage wagte ich mich an einen Süsskartoffelstrudel - mal wieder ein Hitrezept aus der Saisonküche:

Ssskartoffelstrudel

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Süsskartoffelstrudel
Kategorien: Gemüse, Backen, Vorspeisen
     Menge: 4-6 Portionen

    400     Gramm  Süsskartoffeln
    250     Gramm  Rohschinken
      2            Zwiebeln
      3      Essl. Erdnussöl
      2      Essl. Milder Curry
                   Curry Madras zum Abschmecken
                   Salz, Zitronenpfeffer
      2   Blätter  Strudelteig ausgewallt, 60 g
    180     Gramm  Saurer Halbrahm oder Crème fraîche

============================ QUELLE ============================
            Saison-Küche, 06/2006
            -- Erfasst *RK* 02.08.2007 von
            -- Marie-Isabelle Bill

1 Süsskartoffeln schälen, in grobe Würfel schneiden und in reichlich
Wasser weich kochen. Abgiessen und abkühlen lassen. Rohschinken in
Streifen schneiden. Zwiebeln hacken, in 1 EL Öl andünsten.
Rohschinken beigeben. Süsskartoffelwürfel beigeben. Alles kurz
anbraten. Curry beigeben. Mit Curry Madras, Salz und Zitronenpfeffer
abschmecken. Abkühlen lassen.

2 Backofen auf 220 °C vorheizen. Ein Küchentuch ausbreiten. 1 Blatt
Strudelteig darauf legen. Mit 1 EL Öl bepinseln und mit etwas Curry
Madras bestreuen. Mit dem zweiten Blatt Strudelteig decken und die
Süsskartoffelfüllung darauf verteilen. Sauerrahm darauf verteilen.
Teigränder seitlich 5 cm einschlagen. Strudel mit Hilfe des Tuchs
satt einrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit
restlichem Öl bepinseln. In der Ofenmitte ca. 30 Minuten backen.

Mit Salat als kleine Mahlzeit servieren oder als Beilage zum BBQ.

BILLI:

Ist allseits auf Gegenliebe gestossen - und sooo aufwändig ist das
gar nicht. Ich habe einen scharfen Curry verwendet, aber das ist
Geschmackssache. Als Beilage beim BBQ hat er Furore gemacht. Wird
auch bestens zum Truthahn passen....

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten + ca. 20 Minuten abkühlen lassen +
ca. 30 Minuten backen

Nährwerte Pro Person ca. 19g Eiweiss, 25g Fett, 14g Kohlenhydrate,
1500 kj/360 Kcal
=====

René wollte das von Helmut Erlernte nun endlich mal vor dem Grillmeister himself anwenden und präparierte zwei äusserst delikate Hähnchen. Der Clou daran, keine Füllung, aber eine sehr aromatische Kräuterbutter wird zwischen Haut und Fleisch gebracht. Sie verhindert, dass die Hähnchen austrocknen und sorgt dafür, dass die Haut knusprig und nicht ledrig wird. Ein voller Erfolg!

Ach ja, die zwei Niederbayern haben die Aufenthaltsbewilligung Typ "B+R" auf Lebenszeit errungen. Ich weiss gar nicht, was es da zu klagen gibt.... ;-))

Freitag, 20. Juli 07

Reinfall in Muffinsform!

Die Dinger sehen doch lecker aus - und wie mir bestätigt wurde, passen sogar die Papierförmchen ideal dazu! Tja, schön wäre es, wenn sie auch so schmecken würden.

Dsc00113

Cranberry-Parmesan-Muffins aus dem Muffinsbuch von Gemma Reece.

Ich fand die Mischung gewagt und da ich mich ja öfters mal an solchen "Sächelchen" versuche, war ich überzeugt, einen neuen "Schlager" gefunden zu haben! REINFALL, REINFALL, REINFALL

Die Dinger waren weder süss noch salzig noch eine Mischung davon - eher sauer (was ich normalerweise mag, wenn es auch sonst noch aromatisch ist...) und zuwenig gewürzt.
Und dabei habe ich gleich beschlossen:
Die Mischung will ich trotzdem nochmals ausprobieren "à ma façon" - weitere Infos folgen!

Donnerstag, 10. August 06

Ganz schön Tomate!

Normalerweise kaufe ich ja NIE irgendwelche Kochhefte - aber wenn ich per Zufall am Flughafen bin, dann ziehen mich irgendwelche fremden, unbezwingbaren Kräfte zum Kiosk. Ich sehe mich dort gezwungen, in der Fremdsprachenecke (die glücklicherweise äusserst umfangreich ausgestattet ist), nach "Bon Appetit", "La Cucina Italiana", "ELLE à table" etc. zu stöbern. Merkwürdigerweise werde ich auch immer furchtbar schnell fündig ...

Tja, und weil ja sowieso grad Saison ist, hab' ich mich hinter ein Rezept aus "ELLE à table" gemacht, das mich regelrecht angelacht hat. Zudem hat Petras TV-Erfolg erheblich zur Erhöhung unseres Tomatenkonsums beigetragen - und da kam mir dieses Rezept doch "gerade recht"!

Was auf dem ersten Bild eher wie eine Pizza Margherita daherkommt, ist auf den zweiten Blick doch gaaanz etwas anderes und schmeckt unvergleichlich besser. Nicht vergessen, das feine Basilikum-Pesto dazu zu reichen!

Tartetomates_2 Tartetomates1_2

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Tomaten-Frischkäse-Tarte
Kategorien: Tartes, Gemüse, Käse, Vorspeisen, Blätterteig
     Menge: 4-6 Personen

    500     Gramm  Kirschtomaten, quer halbiert
      2      Essl. Olivenöl
      1            Rechteckiger Blätterteig, ausgewallt; wahlweise
                   -- rund
      1            Ei, aufgeschlagen
      2    Zweige  Rosmarin oder/und Thymian
                   Fleur de Sel
                   Pfeffer
     80     Gramm  Ziegenfrischkäse
     12            Oliven, entsteint
    4-6      Essl. Basilikum-Pesto

============================== QUELLE ==============================
                   adaptiert nach "ELLE à table" 7/06
                   -- Erfasst *RK* 06.08.2006 von
                   -- Marie-Isabelle Bill

Backofen auf 220 Grad vorheizen

Die Kirschtomaten in einer Schüssel mit dem Olivenöl vorsichtig
vermischen.

Auf einem grossen Kuchenblech den Blätterteig ausrollen, rundherum
ein 2 cm breites Band wegschneiden. Das aufgeschlagene Ei auf dem
Teigrand 2 cm breit aufstreichen; das Band darüberlegen, so dass ein
erhöhter Rand entsteht.

Etwas Fleur de Sel, frischer Pfeffer und die gezupften Kräuter auf
dem Teig verteilen. Nun die Hälfte des Ziegenfrischkäse in
nussgrossen Häufchen auf dem Teig verteilen und anschliessend die
Tomatenhälften darübergeben. Achtung, die Flüssigkeit aus der
Schüssel weggiessen! Zuletzt nochmals den Rest des Frischkäses in
nussgrossen Häufchen und die Oliven darüber verteilen.

Sofort in den Ofen geben und bei 220 Grad ca 15 - 25 Min backen. Die
Seiten müssen aufgegangen und dunkelgolden gebräunt sein.

In der Zwischenzeit aus Basilikum oder Rucola, Olivenöl,
Pinienkernen, geriebenem Parmesan und Pfeffer einen Pesto zubereiten.

Die Tarte kann heiss oder kalt serviert werden. Nicht zu lange im
Voraus zubereiten, sonst "saften" die Tomaten den Teig durch.

Zusammen mit dem Pesto servieren (1 EL pro Portion). Dazu passt ein
frischer Salat und natürlich ein feiner frischer, leicht gekühlter
Wein.

BILLI:

Schmeckt einfach sensationell wunderbar und weckt
Ferienerinnerungen! Er wird bei uns nicht kalt ... Im Originalrezept
gibt es keinen Frischkäse - also auch für "Käsegegner" auch ist dies
eine Entdeckung. Je reifer die Tomaten, desto aromatischer,
süsslicher der Geschmack.

Kann mit einem runden Blätterteig durchaus auch in einer Tarteform
zubereitet werden - dann den Teig etwas runterrollen, so dass ein
etwas dickerer Rand entsteht.

WICHTIG:

Die Tomaten unbedingt quer aufschneiden, so bleiben die Kerne inkl.
Saft besser in den Hälften.

=====

Donnerstag, 03. August 06

Luftiges Schokoladenherz

Nachdem ich gestern Frau Bossi so schlecht gemacht habe, muss ich mich doch wohl noch löffeln und etwas Wiedergutmachung niederschreiben. Ja, ich bestelle immer noch ab und zu was bei BB, aber heute eindeutig viel kritischer als auch schon - Ja, ich habe die BB-Zeitung immer noch abonniert, schon alleine aus dem Grund, dass ich auf eine Rezeptdatenbank zurückgreifen kann und ich mitreden will - Ja, ich koche und backe auch BB-Rezepte, aber halt eher ältere oder dann sicher ohne Coop-Produkte (naja, ich boykottiere Coop ja nicht, also darf ich zwischendurch schon mal....) - Ja, ....
Deshalb habe ich am 1. August, für eine Einladung an den wunderschönen Ägerisee, einen Kuchen backen wollen. Und weil da grad noch so eine neue Backform herumstand (JA, von BB und sogar gleichzeitig bestellt mit den Fiorinis, weil die gute Zorra so geschwärmt hat von ihren schweinchenrosafarbenen Förmchen, nur deshalb!!!) , beschloss die gute Backhexe, ein Schokoladenherz zu backen. Und was kam dabei heraus? JA, ein allerfeinstes, luftiges, wohlschmeckendes Gebäck, das nur kurze Zeit überlebte. Uneingeschränkt weiterempfehlbar.
Danke liebe Betty, dass Du so ein Bossi-Rezept auch in der Jubiläumsausgabe Deiner Zeitung veröffentlicht hast, Danke! Fast wie in alten Zeiten, Danke!

Luftschoko2

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1

     Titel: Luftiges Schokoladenherz
Kategorien: Kuchen, Rührteig, Süss
     Menge: 1 Gugelhopf-Form (2 l)*

============================== ÜBERZUG ==============================
    100     Gramm  Zartbitter-Schokolade in Stücken
    100     Gramm  Butter in  Stücken
      3      Essl. Vollrahm

============================= RÜHRTEIG =============================
    150     Gramm  Butter
    170     Gramm  Zucker I
      1      Pack. Vanillezucker
      4      Eigelbe
    150    Gramm  Zartbitter-Schokolade in Stücken
      4      Essl. Vollrahm
      1      Essl. Milch
    120    Gramm  Mehl
      1      Essl. Maizena
      1      Teel. Backpulver
      4      Eiweisse
      1      Prise  Salz
      2      Essl. Zucker II
             Wenig  Schokoladepulver zum Bestäuben

============================== QUELLE ==============================
                   Betty Bossi Jubiläumszeitung 5/06
                   -- Erfasst *RK* 02.08.2006 von
                   -- Marie-Isabelle Bill

* oder Gugelhopf-Herz von Betty Bossi

Backform gut einfetten und leicht bemehlen, kühl stellen. Backofen
auf 180 Grad vorheizen.

***Überzug***

Schokolade und Butter im Bain Marie schmelzen und gut verrühren. Den
Vollrahm beigeben und alles glattrühren. In die vorbereitete Form
giessen.

***Rührteig***

Butter in einer Schüssel weich rühren, Zucker I, Vanillezucker und
Eigelbe darunterrühren, bis die Masse hell und schaumig ist.

Schokolade, Rahm und Milch zusammen im Bain Marie schmelzen, glatt
rühren und vorsichtig zur Eimasse geben. Sofort gut umrühren.

Mehl, Maizena und Backpulver in einer anderen Schüssel gut
vermischen (evtl. sieben)

Eiweisse mit dem Salz steif schlagen, Zucker II beigeben, kurz
weiterschlagen, bis die Masse glänzt.

Mehlmischung und Eiweissmischung lagenweise unter die Masse ziehen.
Diese in die Form füllen.

Ca 35 Min in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten
Backofens backen. Herausnehmen, ca 5 Min. stehen lassen, auf ein
Gitter stürzen. Auskühlen lassen und evtl. mit Schokoladepulver
bestäuben.

BILLI: Ein sensationeller Schokoladenkuchen! Wunderbar luftig aber
nicht trocken. Feiner Geschmack. Passt hervorragend zu Kaffee oder
Tee. Aber auch zu etwas Vanilleeis ...

Variante:

Überzug weglassen. Herz nach dem Backen auskühlen und dann einen
Beutel dunkle Kuchenglasur (ca 125g) darübergiesen. Von 1 Tafel
weisser Schokolade mit dem Sparschäler Späne abhobeln, Herz damit
verzieren.

Pro Stück:

11 g Fett, 3 g Eiweiss, 16 g Kohlenhydrate, 177 kcal

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